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Ein Arbeitsplatz muss nicht aussehen wie ein nüchterner Raum voller Aktenordner, Kabel und grauer Büromöbel. Schon mit kleinen Veränderungen kannst du deinen Arbeitsplatz kreativ gestalten und dafür sorgen, dass du dich dort wohler fühlst. Dabei geht es nicht darum, das gesamte Arbeitszimmer neu einzurichten. Persönliche Bilder, ein wenig Farbe, praktische Ordnungshilfen oder ein Platz für kurze kreative Pausen können bereits viel verändern. Die folgenden Ideen eignen sich sowohl für das Home-Office als auch für den Arbeitsplatz im Büro.
Inhalt
Warum solltest du deinen Arbeitsplatz kreativ gestalten?
An deinem Arbeitsplatz verbringst du häufig viele Stunden am Tag. Umso wichtiger ist es, dass du dich dort nicht nur konzentrieren kannst, sondern dich auch grundsätzlich wohlfühlst. Gerade im Home-Office beeinflusst die Gestaltung des Arbeitsplatzes oft direkt, wie angenehm, produktiv und ausgeglichen sich der Arbeitstag anfühlt.
Das kann besonders wichtig sein, wenn du deine kreative Leidenschaft mit einer flexiblen Tätigkeit verbinden möchtest. Wer nach einer passenden Ergänzung sucht, findet beispielsweise auf Jobportalen wie Jooble zahlreiche Stellenangebote für Minijobs von Zuhause. Solche Arbeitsmodelle können mehr Freiraum lassen, um Beruf, Alltag und eigene DIY-Projekte miteinander zu verbinden.
Eine kreative Arbeitsplatzgestaltung kann dabei ganz unterschiedlich aussehen. Manche Menschen arbeiten am besten in einer ruhigen, aufgeräumten Umgebung. Andere brauchen Farben, Bilder, Pflanzen oder persönliche Gegenstände, um sich wohlzufühlen.
Entscheidend ist deshalb nicht, irgendwelchen Einrichtungstrends zu folgen. Dein Arbeitsplatz sollte zu deinen Aufgaben, deinen Gewohnheiten und deinem persönlichen Geschmack passen.
Einen Platz für kreative Auszeiten schaffen
Wenn dir der Kopf schwirrt, bringt es oft wenig, weiterhin unkonzentriert auf den Bildschirm zu starren. Eine kurze Pause kann dabei helfen, wieder einen klaren Gedanken zu fassen.
Im Home-Office kannst du dafür zum Beispiel einen kleinen Korb mit Zeichenmaterial, einem Skizzenbuch, Wolle oder einem anderen unkomplizierten Kreativprojekt bereithalten. Wichtig ist, dass du nicht erst lange Materialien zusammensuchen musst.
Die kreative Auszeit soll kein neues Großprojekt werden. Oft reichen schon ein paar Minuten, in denen du zeichnest, häkelst, etwas ausschneidest oder einfach ein paar Ideen notierst.
Die Arbeitsumgebung an deine Bedürfnisse anpassen
Nicht jeder Mensch kann unter denselben Bedingungen gut arbeiten. Manche brauchen absolute Ruhe, andere konzentrieren sich mit Musik deutlich besser.
Probiere deshalb aus, was für dich funktioniert. Du kannst dir zum Beispiel verschiedene Playlists für unterschiedliche Aufgaben anlegen. Ruhige Musik eignet sich vielleicht für konzentriertes Arbeiten, während schwungvollere Lieder bei einfachen Routineaufgaben für bessere Laune sorgen.
Auch Licht, Temperatur und Sitzposition spielen eine Rolle. Bevor du neue Dekoration kaufst, lohnt es sich deshalb, zunächst die grundlegenden Bedingungen an deinem Arbeitsplatz zu prüfen.
Einen kreativen Sichtschutz gestalten
In einem Büro mit mehreren Kolleginnen und Kollegen kann es schwierig sein, sich nicht ständig ablenken zu lassen. Ein Sichtschutz kann den Arbeitsplatz etwas ruhiger machen und gleichzeitig als kreative Fläche genutzt werden.
Du kannst ihn zum Beispiel mit Fotos, Postkarten, Stoffresten oder kleinen Zeichnungen gestalten. Dafür musst du keinen Fotografen engagieren. Ein paar Schnappschüsse mit dem Smartphone und der Farblaserdrucker aus dem Büro reichen aus – natürlich solltest du vorher fragen, ob du ihn dafür benutzen darfst.
Aus den Bildern kannst du eine persönliche Fotocollage gestalten. Auch Scrapbooking-Elemente, kleine Erinnerungsstücke oder wechselnde Moodboards eignen sich gut. Achte allerdings darauf, die Fläche nicht zu voll zu hängen. Zu viele Bilder und Zettel können schnell wieder unruhig wirken.
Ordnungshilfen selbst gestalten
Kreativität und Ordnung schließen sich nicht aus. Im Gegenteil: Selbst gestaltete Ablagen und Behälter können dabei helfen, dass Stifte, Notizzettel und andere Kleinigkeiten nicht ständig auf dem Schreibtisch herumliegen.
Leere Dosen lassen sich beispielsweise mit Papier, Stoff oder Farbe verschönern und als Stiftehalter verwenden. Kleine Schachteln eignen sich für Büroklammern, Ladekabel oder Speicherkarten. Auch Zeitschriftensammler und Ablagefächer kannst du bekleben oder beschriften.
Besonders praktisch sind Lösungen, die nicht nur dekorativ aussehen, sondern dir im Arbeitsalltag wirklich helfen.
Eine kleine Snack- oder Notfallschublade einrichten
An stressigen Tagen kann eine gut gefüllte Schublade erstaunlich hilfreich sein. Darin kannst du zum Beispiel haltbare Snacks, Tee, Taschentücher, Handcreme oder ein Ersatzladekabel aufbewahren.
Was in deine persönliche Notfallschublade gehört, hängt natürlich von deinem Arbeitsalltag ab. Vielleicht brauchst du eher Nüsse und Müsliriegel, vielleicht aber auch Pflaster, Kopfschmerztabletten oder einen kleinen Schokovorrat für besonders anstrengende Nachmittage.
Im Home-Office ist die Küche zwar meist nicht weit entfernt. Eine kleine, bewusst zusammengestellte Schublade kann trotzdem verhindern, dass du bei jeder kurzen Pause erst einmal durch die Wohnung wanderst.
Mit Farben gezielte Akzente setzen
Du musst nicht gleich alle Wände bunt streichen, um deinen Arbeitsplatz kreativ zu gestalten. Oft reichen einzelne Farbakzente aus.
Du kannst beispielsweise eine Schreibtischunterlage, Aufbewahrungsboxen, Bilderrahmen oder einen Stiftehalter in deinen Lieblingsfarben auswählen. Auch ein selbst gestaltetes Bild oder eine kleine Pinnwand kann Farbe an den Arbeitsplatz bringen.
Zu viele kräftige Farben können allerdings schnell unruhig wirken. Meist sieht es harmonischer aus, wenn du dich auf zwei oder drei Farbtöne beschränkst und diese an verschiedenen Stellen wiederholst.
Wohnst du zur Miete oder darfst die Wände im Büro nicht verändern, kannst du mit Bildern, Stoffbahnen, ablösbaren Wandstickern oder einer dekorierten Pinnwand arbeiten.
Persönliche Dinge bewusst auswählen
Fotos, Urlaubserinnerungen oder kleine selbst gemachte Dekorationen machen einen Arbeitsplatz persönlicher. Sie können dich motivieren und dafür sorgen, dass der Schreibtisch nicht wie irgendein beliebiger Arbeitsplatz aussieht.
Trotzdem solltest du nicht jede freie Fläche dekorieren. Besonders auf einem kleinen Schreibtisch ist Platz zum Arbeiten wichtiger als eine große Sammlung von Dekoobjekten.
Wähle lieber einige Dinge aus, die dir wirklich etwas bedeuten. So bleibt der Arbeitsplatz persönlich, ohne überladen zu wirken.
Arbeitsplatz kreativ gestalten, ohne dich abzulenken
Ein kreativer Arbeitsplatz soll dich unterstützen und nicht davon abhalten, deine Aufgaben zu erledigen. Wenn du ständig Dinge wegräumen musst oder deine Dekoration dich beim Arbeiten stört, ist etwas weniger oft die bessere Lösung.
Beginne deshalb am besten mit einer kleinen Veränderung. Gestalte einen Stiftehalter, hänge ein Lieblingsbild auf oder richte dir eine Schublade für kreative Pausen ein. Nach einigen Tagen merkst du meist schnell, ob die Veränderung deinen Arbeitsalltag tatsächlich angenehmer macht.
So entsteht nach und nach ein Arbeitsplatz, der nicht nur schön aussieht, sondern auch zu dir und deiner Arbeit passt.
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Hinweis: Einzelne Bilder in unseren Artikeln können mit Hilfe von KI erstellt worden sein.