Ein Raum für mich
Vor kurzem stieß ich durch Zufall auf das Buch „Ein Raum für mich“, in dem es um das kreative Gestalten von Arbeitszimmern, Werkstatt oder Atelier …
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Was ist ein gutes, was ein schlechtes Bastelbuch oder Handarbeitsbuch? Das sieht natürlich jeder anders, denn der eine möchte einfach nur Anleitungen für verschiedene Dinge, die er dann genau wie im Buch beschrieben, nacharbeiten kann, während der andere weniger nachbasteln, als vielmehr die Technik kennenlernen und Tipps und Tricks finden möchte. Ich gehöre eindeutig zu der zweiten Gattung und deshalb sind die Buchrezensionen, die du hier findest auch unter diesem Gesichtspunkt geschrieben. Das bedeutet zwar nicht, dass mir reine „Nacharbeiten-Bücher“ nicht auch gefallen können, aber dies ist natürlich komplett davon abhängig, ob mir die vorgestellten Objekte gefallen. In einem „Technik-Buch“ ist dies komplett egal – hier muss mir gar nichts gefallen, denn hier geht es darum, die Technik zu lernen und anschließend mit eigenen Ideen umzusetzen.
Manchmal denke ich wirklich „Uuuups… anscheinend müssen mir mindestens 50% der vorgestellten Arbeiten nicht gefallen, damit ich das Buch gut finde…“. Dies liegt wohl daran, dass in Technik-Büchern einfach nicht so viele fertige, dekorative Arbeiten vorgestellt werden. Statt dessen gibt es eben Anleitungen nach dem Motto: Wenn du dieses nimmst, sieht es so aus und wenn du das nimmst, so…“
Außerdem habe ich festgestellt, dass mir viele deutsche Bücher nicht wirklich gefallen. So finden in meinem Bücherregal mehr und mehr englischsprachige Bücher ihren (Dauer-)Platz. Aber im Moment stelle ich fest, dass sich das etwas ändert, denn in letzter Zeit hatte ich einige deutschsprachige Bücher in der Hand, bei denen ich dachte: Hmm… das ist ja richtig gut…lernen die Deutschen es endlich auch, schöne und lehrreiche Kreativbücher herauszubringen. Dann habe ich aber festgestellt, dass es sich um Übersetzungen aus dem Englischen handelte…:-( Es geht aber auch anders herum: ein Buch aus dem Französischen gefiel mir zum Beispiel gar nicht.
Aber egal – Das, was ich euch eigentlich sagen wollte, ist folgendes: Ich kann die Buchrezensionen nur aus meinem Blickwinkel schreiben.
Das bedeutet, dass es mir mehr um die Techniken als um die einzelnen Arbeiten geht – zumindest beim Basteln und natürlich kann es auch hier passieren, dass die Ausnahmen die Regel bestätigen. Insgesamt fallen mir die Rezensionen hier relativ leicht, denn vieles von dem, was ich lese, kann ich schon im Kopf umsetzen und merke, ob es da massive Fehler gibt, ob irgendwelche wichtigen Angaben fehlen, ob es ein teurer Spaß wird und ähnliches.
Bei den Handarbeitsbüchern ist es etwas anders, denn hier bin ich bei vielen Techniken absoluter Laie. Manche (beim Nachdenken fällt mir gerade auf, dass es doch nicht gerade wenige sind) Handarbeitstechniken habe ich zwar schon als Kind in der Schule gelernt, aber das ist lange her. Andere, wie zum Beispiel Hardanger, habe ich noch nie ausprobiert. So sind die Buchrezensionen aus dem Handarbeitsbereich für mich vom praktischen her gesehen schwieriger und langwieriger als bei den Bastelbüchern. Denn manchmal sitze ich hier tatsächlich mit Stricknadeln oder anderen Gerätschaften, mit verkrampften Fingern und rauchendem Kopf… Oder ich recherchiere im Internet, wieviel das Material kostet, ob es überhaupt erhältlich ist usw….
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