Jackenärmel flicken
Auch bei Rockärmeln (Jackenärmeln) beobachten wir, dass der Rand durch tägliches Tragen schadhaft wird und mit der Zeit nach einer Reparatur verlangt. Wir bessern …
27 Jahre kostenlose Bastelideen und DIY-Anleitungen
In meiner Jugend – und auch schon lange davor – lernte fast jedes Mädchen in der Schule, wie man näht, Socken stopft, Löcher flickt und Knöpfe annäht. Heute scheinen diese Handarbeitstechniken beinahe vergessen zu sein. Zumindest bei uns in NRW spielt Handarbeiten im Schulunterricht längst nicht mehr die Rolle wie früher.
Dabei ging man mit Kleidung einmal ganz anders um. Es gab Sonntagskleidung, die nur zu besonderen Gelegenheiten getragen wurde, und Alltagskleidung, die auch mal schmutzig werden durfte. Ging etwas kaputt, wurde es nicht gleich weggeworfen, sondern zuerst einmal repariert.
Irgendwann geriet das Flicken aus der Mode. Kleidung wurde immer günstiger, und statt ein Loch zu stopfen oder einen Riss zu nähen, kaufte man lieber etwas Neues.
Inzwischen entdecken immer mehr Menschen die alten Techniken wieder. Dabei geht es nicht nur darum, Geld zu sparen oder Ressourcen zu schonen. Auch die Freude am Selbermachen spielt eine Rolle.
In dieser Kategorie findest du deshalb sowohl ganz alte Flick- und Stopfanleitungen als auch moderne Reparaturtechniken. Die historischen Anleitungen zeigen, wie man früher Löcher möglichst unsichtbar ausbesserte. Denn damals galt: Eine gute Flickstelle sollte am besten überhaupt nicht auffallen.
Beim Visible Mending ist das genau umgekehrt. Hier dürfen Reparaturen ausdrücklich sichtbar sein. Bunte Stickereien, dekorative Stoffflicken, Sashiko-Muster oder kleine gewebte Flächen mit dem Speedweve machen aus einer beschädigten Jeans oder einem alten Pullover ein ganz individuelles Kleidungsstück.
Ein Loch muss also nicht mehr möglichst unauffällig verschwinden. Es kann sogar zum Ausgangspunkt für eine kreative Gestaltung werden.
Ob du lieber klassisch stopfst, einen Flicken unsichtbar aufnähst oder mit bunten Garnen und Stoffresten experimentierst, bleibt dir überlassen. Wichtig ist nur, dass das Kleidungsstück anschließend wieder getragen werden kann.
Das Flicken und Stopfen hat nämlich gleich mehrere Vorteile: Du verlängerst die Lebensdauer deiner Kleidung, sparst möglicherweise Geld und schonst Ressourcen. Gleichzeitig kannst du Techniken lernen, die früher ganz selbstverständlich zum Alltag gehörten.
Mein Tipp: Warte mit dem Reparieren nicht, bis aus einer kleinen Schadstelle ein großes Loch geworden ist. Kleine Schäden lassen sich meist wesentlich einfacher ausbessern. Und wenn die Reparatur doch einmal größer ausfällt, machst du mit Visible Mending einfach etwas Schönes daraus.
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Gewirkte Handschuhe, die an den Fingerspitzen schadhaft wurden, werden mit feiner Nähnadel und Nähseide sorgfältig auf der Kehrseite gewibelt. Man dreht zu diesem Zwecke …
Die Tuchstopfe entspricht der gewöhnlichen Leinenstopfe, die wir bereits erklärt haben. Bei Wollstoffen bedient man sich aber nicht gewöhnlichen Stopfgarnes, sondern man verwendet Fäden des gleichen …
Die Abbildung unten zeigt, wie man ein Netzhemd flickt – genauer gesagt zeigt es den Flicken im Netzstoff. Man nimmt ein passendes Stück Netzstoff, am …
Darunter verstehen wir bunte Bettwäsche, Küchenschürzen, Küchentücher usw. Bei bunter Wäsche ist das Haupterfordernis, dass beim Einsetzen von Flicken das Muster, ob es nun gestreift …
An dieser Stelle soll auch das Stopfen von Gardinen erörtert werden. Die unten stehende Abbildung zeigt uns einen Riss in einer Gardine. Die zerrissene …