Hausmittel gegen kaputte Haare: Mit diesen Tipps und Tricks bekommst du deine Haare wieder schön

Lange schöne Haare sind der Traum vieler Frauen und mittlerweile auch von immer mehr Männern.  Doch durch die falsche Pflege, das falsche Styling und vor allem durch chemische Behandlungen wie Färben, Blondieren oder die Dauerwellen, schädigt man das Haar und es wird zusehends kaputter und brüchiger. Mit den Hausmittel gegen kaputte Haare und ein paar Pflege- und Styling-Tipps kann man die kaputten Haare wieder schön tricksen.

 

 

 

Kaputte Haare durch die falsche Pflege

Die Gründe warum deine Haare nicht mehr schön lang, glänzend und gesund aussehen, können vielfältig sein. Oft fängt es schon bei der falschen Pflege an. In vielen Shampoos, Spülungen und Kuren sind viele Silikone, aber auch Parabene und andere chemische Mittel erhalten. Diese sollen zwar dafür sorgen, dass die Haare gesund und schön aussehen, beschweren das Haar aber auf Dauer und lassen die wirklichen Pflegestoffe nicht mehr in das Innere des Haares. Daher sollte man möglichst auf Silikone und Co. verzichten. Für Menschen, die sich die Haare selber färben oder tönen, ist dies aber schwer umzusetzen. Schon in den Kuren, die den Haarfärbemitteln beiliegen oder auch in Keraphlex sind Silikone enthalten. Auch die meisten Repair Shampoos enthalten Silikone wie zum Beispiel das Kerastase resistance. Um stark geschädigtem Haar wieder ein schönes gesundes Aussehen zu verleihen braucht man aber auch solche Shampoos, die, wie die Pflegeserien von Kerastase, Silikone enthalten. Aber wirklich gesund werden die Haare auch durch diese Shampoos, Pflegespülungen und Co nicht mehr. Wer wirklich gesundes Haar haben möchte, sollte daher sowohl auf Blondieren, Färben und Co. verzichten als auch auf silikonhaltige Pflegemittel.

 

Außerdem kann es passieren, dass man das falsche Shampoo benutzt. Wenn man zum Beispiel Schuppen-Shampoo, Shampoo gegen fettige Haare oder Volumen-Shampoo benutzt, obwohl man diese Probleme gar nicht wirklich hat, wird das Haar überpflegt und mit den falschen Nährstoffen versorgt beziehungsweise mit den gebrauchten Nährstoffen nicht versorgt und geht dadurch kaputt. Deswegen sollte man sich immer vorher klar machen, was das Haar wirklich braucht.

 

 

Kaputte Haare durch das falsche Styling

Aber nicht nur das Pflegemittel, auch die Haarbürste kann dem Haar mehr schaden als nützen. Man sollte auf Plastik und Metallborsten verzichten und stattdessen auf Natur- oder Holzborsten zurück greifen. Ebenso sollte man seine Haare nicht mit dem Frottee-Handtuch trocken rubbeln. Nasse Haare sind besonders empfindlich. Am besten eignet sich ein einfaches T-Shirt mit dem man die Haare sanft ausdrückt.

 

Es ist außerdem hilfreich, wenn man die Haare beim Schlafen zusammenbindet und im besten Fall ein Kopfkissen aus Seide oder Satin benutzt. Desweiteren sollte man beim Zusammenbinden der Haare nicht auf die üblichen Haargummis zurückgreifen. Sie haben zum einen oft einen Metallverschluss, der die Haare beschädigt. Zum anderen wird zu viel Druck auf ein und die selbe Stelle ausgeübt, dadurch werden die Haare an dieser Stelle leichter brüchig. Besser sind  invisibobble Haargummis, da sie den Druck besser verteilen.

 

Besonders gerne schädigt man die Haare auch durch das Styling. Das Styling erfolgt oft durch Hitzeeinwirkung, die dem Haar bekanntlich nicht gut tut. Um diese Einflüsse zu minimieren, sollte man seine Haare am besten gar nicht föhnen. Wem dies aber nicht möglich ist oder wer einfach nicht auf den Föhn verzichten möchte, sollte möglichst kalt föhnen. Auch Glätteisen und Lockenstab sollte man nicht zu heiß einstellen und einen Hitzeschutz verwenden. Bei den Locken sollte man stattdessen lieber auf Lockenwickler, Curlformers und Co. setzen. Man kann sich zum Beispiel Locken auch mit Socken und Haarbändern machen, sie über Nacht flechten oder zu kleinen Schnecken einrollen.

 

 

Färben, Tönen und Co.

Wie weiter oben schon angesprochen, schädigt man seine Haare am meisten und am nachhaltigsten in dem man sie blondiert, färbt oder ihnen eine Dauerwelle oder auch eine Intensivtönung verpasst. Hier helfen dann nur noch die Schere oder Kuren und Spülungen. Diese kann man sich entweder kaufen oder selber machen. Es gibt sogar Kuren, die schon eine leichte Tönung enthalten. So kann man die nächste Färbung oder Intensivtönung hinauszögern.

 

Auch mit Teespülungen kann man die Farbe der Haare leicht verändern. Mit Kamillentee und Zitronensaft kannst du zum Beispiel eine leichte Aufhellung der Haare bewirken. Am besten wirkt diese Kombination, wenn du sie in der Sonne einwirken lässt. Da aber auch UV-Strahlen die Haare schädigen, solltest du das nicht zu häufig anwenden. Eine Methode die Haare dunkler zu bekommen sind Teespülungen aus schwarzem Tee oder Brennsesseltee. Damit die Haare möglichst dunkel werden, solltest du den Tee lange ziehen lassen und ihn danach auch lange im Haar einwirken lassen. Außerdem solltest du diese Teespülung regelmäßig anwenden. Für einen leichten Rotstich eignet sich besonders bei hellem Haar eine Spülung mit Hibiskustee.

 

 

Öl für die Haare

Aber natürlich gibt es auch eine ganze Menge Hausmittel gegen kaputte Haare, mit denen man sich pflegende Kuren und Shampoos selber machen kann. Eine der schnellsten und wirkungsvollsten Mittel ist die Behandlung mit Öl. Das Öl kann man einfach als Haarkur verwenden. Dafür das Öl direkt auf das Haar geben und einwirken lassen. Danach gründlich ausspülen.

 

Aber man kann das Öl auch vor dem Haare-Föhnen als Hitzeschutz auftragen. Dafür nur ein wenig Öl auf die Handflächen geben und in den Haaren verteilen.

 

Generell kann man dem Haar etwas Gutes tun, wenn man nach dem Waschen und Föhnen oder wenn die Haare gerade extrem trocken sind, ein ganz kleines bisschen Öl auf die Handflächen gibt und es in den Haaren – vor allem den Haarspitzen – verteilt.

 

Für dieses Öl-Treatment eignen sich ganz verschiedene Arten von Ölen. Sehr gut für die Haare sind vor allem Arganöl und Rizinusöl. Man kann aber auch Olivenöl, Kokosöl oder Mandelöl nehmen. Die Öle dringen tief in das Haar ein, stärken es und versorgen es mit Feuchtigkeit.

 

 

Hausmittel gegen kaputte Haare: Haare pflegen mit Tee, Obst und Co.

Auch mit einfachem Tee kann man den Haaren etwas Gutes tun. Dafür kocht man einfach eine Tasse Tee, lässt ihn abkühlen und gibt ihn als Spülung am Ende der Haarwäsche ins Haar. Für den Extraglanz kann man den Tee vorher in den Kühlschrank stellen. Besonders bei geschädigtem Haar bieten sich Brennsesseltee an. Er kräftigt die Haarwurzeln, regt das Haarwachstum an und soll auch gegen Haarausfall helfen. Man kann aber auch Tee beziehungsweise einen Kräutersud aus Hibiskusblüten, Lavendel oder Lindenblüten machen.

 

Sehr hilfreich gegen trockene Haare sind auch Honig oder Aloe Vera. Diese Zutaten kann man ebenfalls mit Wasser verdünnen und als Spülung benutzen. Ebenso kann man pures Kokoswasser oder fermentiertes Reiswasser als Spülung benutzen. Natürlich kannst du all diese Zutaten aber auch in dein selbstgemachtes Shampoo oder deine selbstgemachte Kur einbeziehen.

 

Für eine Kur eignen sich besonders Eigelb, Bananen und Avocados. Auch Molke ist ein echtes Wundermittel gegen Haarprobleme.

 

Aber auch mit diesen Mitteln bekommt man nur kleine Haarschäden wieder heile. Die Hausmittel gegen kaputte Haare können zwar auch das Aussehen stark geschädigter Haare verbessern, aber heile bekommt man sie nicht mehr.

 

 

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Hausmittel gegen kaputte Haare