Kugeln in Kinusaiga Technik zu gestalten ist eine einfache Möglichkeit, Stoffreste in dekorative Einzelstücke zu verwandeln. Mit ein paar Schnitten im Styropor und etwas Geduld entstehen Muster, die von streng geometrisch bis frei und verspielt reichen können.
Inhalt
Mittlerweile ist es schon viele Jahre her, seit diese Basteltechnik ein Trend war. Aber bekanntlich kommen viele Techniken irgendwann wieder. Diese Kugeln sind vor rund 30 Jahren auf einem Campingplatz während einer Bastelaktion entstanden beziehungsweise dienten dort als Anschauungsmaterial. Die Technik hat sich seitdem nicht verändert – sie ist einfach, sauber und überraschend wirkungsvoll.
Das brauchst du für die Kugeln in Kinusaiga Technik
Styroporkugeln in verschiedenen Größen
Bleistift
Cutter
Stumpfes Messer oder Nagelfeile
Stoffreste
Schere
Wenn keine eigenen Stoffreste vorhanden sind, können auch fertige Stoffpakete verwendet werden. Durch die unterschiedlichen Muster lassen sich abwechslungsreiche Flächen gestalten.
- Stoffpaket-Set:Dieses Stoffe zum Nähen Set enthält 50 Stück Nähstoff, jedes mit den Maßen 20 x 20 cm. Die vielfältige Auswahl an Stoffen bietet reichlich Auswahlmöglichkeiten und Inspiration für Ihre Näh- und Bastelprojekte.
Kugeln in Kinusaiga Technik – Anleitung
Die Kugel mit dem Bleistift in nicht zu große Teile aufteilen. Dabei können gezielt geometrische Muster entstehen oder Linien ganz frei gezogen werden.
Die Linien mit einem Cutter vorsichtig einschneiden.
Stoffstücke so zuschneiden, dass sie etwas größer sind als das jeweilige Feld.
Das Stoffstück auf die Styroporkugel legen und mit der Rückseite des Cutters, der stumpfen Seite eines Messers oder einer Nagelfeile in die eingeschnittenen Ritzen drücken. Wenn der Stoff ringsherum eingedrückt ist, überstehende Ränder abschneiden und die Reste sauber in die Ritzen schieben.
Auf diese Weise nach und nach alle Felder mit Stoff füllen.
Tipps und Tricks
Der Stoff hält in der Regel sehr gut in den Ritzen im Styropor, sodass kein Klebstoff notwendig ist.
Auf die gleiche Art lassen sich auch Platten oder Figuren aus Styropor gestalten. Wenn du dich näher mit der Technik beschäftigen möchtest, findest du im Bastellexikon-Artikel Was ist Kinusaiga? Die Technik einfach erklärt eine ausführliche Beschreibung der Grundlagen.
Und wenn statt Kugeln andere Formen entstehen sollen, lohnt sich ein Blick auf Styroporfiguren in Kinusaiga Technik gestalten – dort wird gezeigt, wie sich auch Dinos oder andere Figuren mit eingeschnittenen Stofffeldern umsetzen lassen.
Die fertigen Kugeln können dekorativ in einer Schale arrangiert oder aufgehängt werden. Dafür ein Band doppelt so lang zuschneiden wie gewünscht, die Enden verknoten und den Knoten an einem Kreuzungspunkt der Linien in eine Ritze drücken.
Wer möchte, ergänzt Seidenblumen oder andere Dekorationselemente. Es eignen sich viele Stoffarten für diese Technik – von feiner Seide bis zu Baumwolle mit Muster.
- Kugeln Set 1 x 10cm 1 x 12cm 1 x 15cm
Diese Kugel wurde mit Seidenresten (Pongé 05 – eingefärbt in der Mikrowelle) besteckt. Die Kugel bekam ein symetrisches Muster.
Eine weitere Kugel besteht aus zwei verschiedenen Baumwollstoffen, ebenfalls symmetrisch aufgeteilt.
Bei der letzten Kugel wurde gemusterter Baumwollstoff in einem bewusst frei angeordneten Muster eingedrückt.
Fazit
Kugeln in Kinusaiga Technik lassen sich ohne großen Materialaufwand umsetzen und benötigen keinen Klebstoff. Gerade kleine Stoffreste bekommen dadurch eine neue Aufgabe. Ob klar geplant oder spontan gestaltet – jede Kugel wirkt anders und kann je nach Stoffauswahl eher zurückhaltend oder farbenfroh erscheinen.
Die Technik eignet sich nicht nur für Kugeln, sondern ebenso für flache Platten oder Figuren aus Styropor. Wer einmal damit gearbeitet hat, merkt schnell, wie vielseitig sich diese Form der Stoffgestaltung einsetzen lässt – und wie entspannend das schrittweise Bestücken der einzelnen Felder sein kann.
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Hinweis: Einzelne Bilder in unseren Artikeln können mit Hilfe von KI erstellt worden sein.
Über die Autorin
Bastelfrau (Barbara)
Basteln begleitet mich seit meiner Kindheit. 1987 startete ich auf Kunsthandwerkermärkten, 1991 eröffnete ich den Laden Die Duft- und Malstube. Später gab ich große Bastelkurse auf Campingplätzen – teils mit über 100 Teilnehmer*innen – und erhielt den Namen Bastelfrau. Heute betreibe ich bastelfrau.de mit unabhängigen Anleitungen. Veröffentlicht habe ich zwei Kreativbücher beim Frech Verlag, ein Buch beim Christopherus Verlag und die Bastelzeitschrift Bastelfrau mit dem Verlag Kindermedien. Außerdem präsentierte ich Bastelideen in Volle Kanne Susanne (ZDF) und im Kinderkanal. Mehr erfährst du auf meiner „Über mich“-Seite.