Scrapbooking

Scrapbooking kommt aus dem Englischen. Scrap bedeutdet Schnipsel und Scrapbook demnach "Schnipselbuch". Beim Scrapbooking handelt es sich also nicht um eine Basteltechnik, sondern um ein "Bastelthema", bei dem es um die liebevolle Gestaltung von Fotoalben bzw. Erinnerungsalben geht. Die Fotos werden nicht einfach "nur" ordentlich in Alben geklebt, sondern zu Gesamtkunstwerken zusammengefügt – dazu gehören fast schon tagebuchartige Einträge, miteingeklebte Erinnerungsstücke und viele Bastelideen.
Das hervorstechendste beim Scrapbooking-Konzept ist die Idee, Erinnerungen zu basteln und diese über Generationen zu erhalten. Aus diesem Grund wird beim Scrappen nur säure- und lösungsmittelfreie Materialien verwendet, da andere Materialien dafür sorgen könnten, das die empfindlichen Fotos schon nach kurzer Zeit vergilben. Da nicht alle Papiere, die man in ein Scrapbook klebt, automatisch ligninfrei sind, sollte man keine Originalfotos beim Basteln verwenden, sondern immer mit Kopien arbeiten. So ist sichergestellt, dass das Original so lange wie möglich erhalten bleibt.
Das Scrapbooking, so wie wir es kennen, kommt aus den USA, wo in den letzten Jahren eine richtige eigenständige Industrie entstanden ist. So gibt es zum Beispiel "Scrapbook Stores", die sich auf Scrapbook Materialien spezialisiert haben. Es werden Messen und Crops (Treffen von Scrappern aus dem ganzen Land), Scrap Cruises (Kreuzfahrten mit Scrappen von morgens bis abends) und andere Aktivitäten rund ums Scrapbooken angeboten.
Scrapbooking ist zwar allgemein als "Fotoalben gestalten" bekannt. Aber Scrapbooking kann auch etwas ganz anders sein: Es können Kochbücher und Rezeptkarten, Schachteln und Dosen, Notizbücher, Journals, Post-it-Books, Keilrahmen, Karten und vieles mehr damit gestaltet werden. In einem Scrapbook lassen sich nicht nur Fotos aufbewahren. Je nachdem, um welches Thema es geht, werden weitere Andenken mit verarbeitet. So können zum Beispiel Reiseandenken wie Ansichtskarten, Stadtpläne, U-Bahn-Fahrkarten und vieles mehr in einem "Schnipselbuch" untergebracht werden.

Mein Blumen-Bastelbuch

Eigentlich sollte dieses Büchlein ein Geschenk werden - jetzt werde ich es allerdings für mich behalten. Warum? Weil ich hier nicht nur die Anleitungen für die verschiedenen Blumen unterbringen, sondern auch die Stanzformen und eventuell vorgestanzte Teile für die Blüten aufbewahren kann. Das ist aber nicht der einzige Grund...

Rezeptkartenhülle aus Toilettenpapierrolle

Ich liebe es, wenn man aus Abfall Dinge basteln kann, denen man später nicht mehr ansieht, was sie einmal waren. Dies gilt auch für diese Rezeptkartenhüllen, die ich noch in der Serviettentechnik mit afrikanischen Motiven beklebt habt. Übrigens sind diese Hüllen auch toll, um ATCs (Artist Trading Cards) aufzubewahren, denn die ATCs passen genau hinein.

Reisegutschein

Reisegutschein Paris

Ferienzeit ist Reisezeit - und was kommt da gelegener als ein Reisegutschein? Und damit man ihn nicht mündlich "überreichen" muss, kann man einfach eine passende Karte dafür basteln.

Geschenke basteln - Bücher und Alben aus Tonkarton

Einen Grund, etwas zu verschenken, gibt es ja eigentlich immer... Die einen kaufen die Geschenke, die anderen basteln sie selbst. Dabei ist das Basteln der Geschenke nicht unbedingt eine Frage des Geldes, denn das kann genauso oder sogar noch teurer werden, als wenn man etwas kauft. An dieser Stelle geht es aber darum, ein Geschenk zu basteln, das die meisten sich auch leisten können und das einfach nachzubasteln ist, das gut aussieht und das man wirklich jedem schenken kann. Ich rede von kleinen Büchern, die je nach Interessen des Beschenken zum Kochbuch oder zum Scrapbook, zum Freundschaftsbüchlein oder Poesiealbum, zum Bilderbuch oder zum Märchenbuch werden kann. Das bedeutet: Der Grundaufbau ist immer gleich - der Inhalt und die Dekoration variiert.

Scrapbook in a Jar

Ein "Scrapbook im Glas" ist ein tolles Geschenk zu allen  möglichen Anlässen - und natürlich auch zu Weihnachten. Dabei wird nur das Äußere des Scrapbooks verziert, denn das Innenleben soll der Beschenkte selbst gestalten - und zwar mit seinen Erinnerungen. Beim Basteln habe ich selbstgestaltetes Papier verwendet, man kann aber auch mit Scrapbookingpapier oder anderem schönen Motivpapier basteln.

Mini-Scrapbook aus Tonkarton und Tonpapier

Scrapbooking muss nicht teuer sein, denn schon mit einfachsten Mitteln wie Tonpapier und Tonkarton lässt sich ein kleines Scrapbook basteln. Zum Schluss können selbst die Reste noch weiterverbastelt werden, denn aus ihnen lassen sich noch zwei weitere winzige Scrapbooks basteln. Aber auch, wenn du dich fürs Scrappen nicht interessierst: Mit einigen wenigen Abwandlungen wird aus dem Scrapbook eine CD-Hülle oder eine Geschenkverpackung - zum Beispiel für eine Eintrittskarte für ein Konzert.

Einband für ein Fotobuch selbst gestalten

Egal ob es sich um ein fertig gestaltetes Fotobuch handelt oder ob man ein Scrapbook-Album selbst herstellt - man kann nicht nur die inneren Seiten verzieren, sondern auch die äußeren - den Einband. Je nachdem ob der Einband aus Pappe, Stoff oder Kunststoff besteht, benötigt man eventuell einen Spezialkleber. Ansonsten kann man sich an einem solchen Einband aber richtig "austoben".

Patenschaften verschenken

Außer den "normalen" Gutscheinen für Kinobesuch, Finanzspritze oder Geschirrspülen, kann man auch Patenschaften verschenken. Darüber freuen sich besonders Menschen, die sich sozial engagieren, die Tierwelt schützen oder etwas für die Umwelt tun möchten. Verschenkt man eine solche Patenschaft, passt eine selbstgebastelte Karte oder ein Ordner bzw. eine Schachtel, in dem später die Informationen über das Projekt geheftet oder aufbewahrt werden können, besonders gut und macht das Geschenk von Anfang an persönlicher. Hier möchte ich euch ein Beispiel zeigen, dass ich für eine Patenschaft für Kinder bei der Kindernothilfe gebastelt habe.

Familienplaner selbermachen

Immer nur Fotoalben oder Fotokalender verschenken, macht auf die Dauer keinen Spaß mehr. Deshalb habe ich mich im vergangenen Jahr dazu entschieden, mich einmal an Familienplanern zu versuchen. Da ich dabei gleich austesten wollte, wie das bei einem der "Fotobuch-Hersteller" funktioniert, wurden es gleich zwei Familienplaner, wovon einer natürlich komplett umfunktioniert wurde. Und verschenkt wurden sie auch nicht. Statt dessen habe ich sie für meine Familie behalten, die sie sofort in Beschlag genommen hat.

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