Als ich die Ikone für das erste Bastelfrauenheft gebastelt habe, wurde dabei Transferlack verwendet, der die verwendeten Bilder halb durchsichtig macht. Mit Etiketten von Flaschen und Dosen funktioniert diese Form des Bildtransfer ebenfalls – und auch mit transparenter Strukturpaste.
Das brauchst du:
Bastelmaterial:
- Mandarinenkiste aus Holz
- Etiketten (alte, selbst gesammelte oder aus speziellen Büchern)
- Transparente Strukturpaste
- Acrylfarbe in verschiedenen Brauntönen
Bastelwerkzeuge:
- Schwamm
- Pinsel
- alten Teller
- Schüsselchen mit Wasser
Und so geht’s:
- Die Etiketten ggf. ausschneiden. Die bedruckte Seite mit transparenter Strukturpaste bestreichen. Trocknen lassen.
- Die Etiketten noch einmal mit der transparenten Paste bestreichen. Diesmal in die entgegengesetzte Richtung. Trocknen lassen.
- Die Etiketten in ein Schüsselchen mit handwarmen Wasser legen und dort ca. 10 Minuten einweichen. Das Bildchen aus dem Wasser holen und mit den Fingern das Papier von der Rückseite abrubbeln. Achtung: Das Papier muss vollständig entfernt werden. Zum Abschluss mit einem feuchten Lappen eventuell übrig gebliebene Papierfuseln entfernen. Trocknen lassen.
- Die Etiketten von der Rückseite mit der Strukturpaste bestreichen und auf die Kiste kleben. Trocknen lassen.
- Acrylfarben in den gewählten Farben auf ein altes Tellerchen geben. Die Farbe mit einem Schwamm aufnehmen – sie darf sich dabei ruhig ein wenig vermischen – und die Kiste damit rund um die Etiketten betupfen. Trocknen lassen. Fertig!
Tipps und Tricks:
- Anstelle von transparenter Strukturpaste kann auch Verdicker oder Verdünner für Acrylfarbe verwendet werden. Ob das eine oder das andere hängt vor allen Dingen davon ab, was man gerade zur Hand hat, denn man muss für diese Art von Imagetransfer nicht zwangsläufig neues Bastelmaterial anschaffen.
- Ansonsten eignen sich aber auch viele Serviettenkleber und Decoupagekleber für den Bildtransfer. Allerdings muss hier jeder mit seinem Kleber selbst experimentieren.
- Ebenfalls möglich ist die Verwendung von transparenten Malgels, wie sie für die Acrylmalerei angeboten wird. Allerdings habe ich hier bisher noch keine Erfahrungen gesammelt und kann nur empfehlen, dies selbst auszuprobieren.
- Beim Abrubbeln der Etiketten immer wieder Etiketten und Finger nassmachen.
Werbung / Transparenzhinweis:
Dieser Artikel enthält Partnerlinks. Wenn du über einen solchen Link etwas kaufst, erhalten wir eine kleine Provision. Für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten.
Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen
Du hast unsere Anleitung ausprobiert?
Wir freuen uns riesig, wenn du uns verlinkst! Egal ob auf Instagram, Facebook, deinem Blog oder Pinterest – ein Link zu bastelfrau.de hilft anderen, die Anleitung zu finden und unterstützt unsere kreative Arbeit.
Verwende gern den Hashtag #bastelfrau und/oder setze einen Link zu diesem Beitrag. Danke!
Noch mehr kreative Ideen gefällig? Dann melde dich gern für unseren Newsletter an – mit DIY-Inspiration, exklusiven Tipps und Anleitungen direkt in dein Postfach.
Hinweis: Einzelne Bilder in unseren Artikeln können mit Hilfe von KI erstellt worden sein.
Über die Autorin
Bastelfrau (Barbara)
Basteln begleitet mich seit meiner Kindheit. 1987 startete ich auf Kunsthandwerkermärkten, 1991 eröffnete ich den Laden Die Duft- und Malstube. Später gab ich große Bastelkurse auf Campingplätzen – teils mit über 100 Teilnehmer*innen – und erhielt den Namen Bastelfrau. Heute betreibe ich bastelfrau.de mit unabhängigen Anleitungen. Veröffentlicht habe ich zwei Kreativbücher beim Frech Verlag, ein Buch beim Christopherus Verlag und die Bastelzeitschrift Bastelfrau mit dem Verlag Kindermedien. Außerdem präsentierte ich Bastelideen in Volle Kanne Susanne (ZDF) und im Kinderkanal. Mehr erfährst du auf meiner „Über mich“-Seite.