Alte Papiertüten mit Gelli-Print sind eine tolle Möglichkeit, gebrauchte Materialien kreativ weiterzuverwenden. Aus Brötchentüten, Obsttüten oder Versandverpackungen lassen sich stabile Druckunterlagen herstellen, die sich perfekt für den Gelli-Druck eignen. Die fertigen Drucke können anschließend zu Notizbüchern, Fauxdoris oder Filofax-Einlagen verarbeitet werden – ein nachhaltiges Upcycling-Projekt mit kreativem Mehrwert.
Inhalt
Material und Vorbereitung
Für die Druckunterlage saubere Brötchentüten, Obsttüten oder dünne Versandtüten aus Papier verwenden.
Die Papiertüten an den Kanten aufschneiden, sodass sie flachliegen. Anschließend die Innenseiten zusammenkleben – am besten mit einem Klebestift oder verdünntem Bastelkleber, damit keine harten Klebekanten entstehen. Nach dem Trocknen ergibt sich ein stabiler Bogen, der auch feuchte Farbe gut aushält.
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Alte Papiertüten mit Gelli-Print bedrucken
Auf die Gelli-Plate deckende Acrylfarbe auftragen. Besonders gut eignen sich matte oder opake Farben, da sie vorhandene Aufdrucke überdecken. Die Farbe gleichmäßig ausrollen und das vorbereitete Tütenpapier auflegen. Fest andrücken, kurz warten und abziehen.
Wichtig: Bei sehr glatten Papieren kann es helfen, sie leicht anzurauen oder vorher mit einer dünnen Schicht Gesso zu grundieren. So haftet die Farbe besser und die Drucke wirken satter.
Schichtdrucke und Kombinationen
Wenn der erste Druck trocken ist, kannst du mit Schablonen, Stempeln oder einem zweiten Farbauftrag weiterarbeiten. Besonders reizvoll sind Kombinationen aus kräftigen und hellen Tönen, die den ursprünglichen Tütendruck komplett überdecken. Kleine Falten oder Klebenähte im Papier ergeben interessante Strukturen und verleihen dem Druck eine organische Oberfläche.
Alte Papiertüten mit Gelli-Print lassen sich nach dem Trocknen mit allen möglichen Farben und in vielen verschiedenen Techniken weiter bearbeiten. Weitere Ideen für Gelli Print findest du auf unserem Pinterestboard „Gelli-Print“.
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Weiterverarbeitung zu Notizbüchern
Alte Papiertüten mit Gelli-Print eignen sich hervorragend für die Buchbinderei. Du kannst sie zu Einbänden für Notizhefte, Journals, Filofax-Covern oder Fauxdoris weiterverarbeiten. Schneide die Bögen dafür einfach auf das gewünschte Format zu und versiegle sie bei Bedarf mit einem matten Lack oder Klarwachs, um die Oberfläche widerstandsfähiger zu machen. Auch als dekoratives Einschlagpapier oder Collage-Material sind sie vielseitig einsetzbar.
Alte Papiertüten mit Gelli-Print im Alltag nutzen
Bedruckte Tütenpapiere verbinden Recycling mit Design. Sie sind stabil, leicht und kosten nichts außer etwas Zeit. Besonders im Mixed-Media-Bereich kannst du sie wie handgeschöpftes Papier verwenden – als Layer im Art Journal, als Coverpapier oder als Collagegrundlage. Selbst kleine Reste lohnen sich: Aus ihnen entstehen Etiketten, Tags oder Kartenhintergründe.
- Sabine Ickler(Autor)
Oberflächenbehandlung
Alte Papiertüten mit Gelli-Print können nach dem Druck leicht wellig werden. Um sie zu glätten, zwischen zwei Lagen Backpapier legen und mit einem lauwarmen Bügeleisen darübergehen. Nach dem Trocknen unter einem Stapel Bücher glatt pressen. Eine dünne Schicht matten Lack schützt den Druck zusätzlich.
Welche Farben funktionieren am besten?
Deckende Acrylfarben liefern das gleichmäßigste Ergebnis. Metallicfarben oder Glimmerpigmente können interessante Reflexe erzeugen, sind aber weniger geeignet, um Aufdrucke vollständig zu überdecken. Für transparente Effekte kannst du Lasuren oder Tinten in weiteren Schichten auftragen.
Für eine alte Papiertüte mit Gelli-Print kann man auch Gouachefarbe verwenden, wie du im folgenden Beispiel siehst.
Was tun bei sehr glatten Tüten?
Ein Hauch Schleifpapier oder eine Grundierung mit Gesso verbessert die Haftung. Alternativ kannst du das Tütenpapier leicht anfeuchten, bevor du druckst – so zieht die Farbe besser ein und verwischt nicht.
- Klebt schnell, stark und dauerhaft
Fazit
Alte Papiertüten mit Gelli-Print sind eine einfache, umweltfreundliche und kreative Methode, um alltägliches Verpackungsmaterial neu zu nutzen. Mit kräftiger Acrylfarbe, Fantasie und ein paar Druckschichten entstehen Unikate, die sich vielseitig weiterverarbeiten lassen – von Collagen bis zu individuellen Notizbuch-Einbänden.
FAQ
Wie stabil ist das Tütenpapier?
Das kommt natürlich auf die verwendete Tüte an. Aber selbst dünne Brötchentüten, mehrlagig verklebt, sind stabil genug für Gelli-Prints.
Welche Farbe deckt am besten?
Opake Acrylfarben oder Gesso decken am besten. Aber auch das bedruckten mit Gouache ist möglich.
Kann ich die Drucke versiegeln?
Ja, mit mattem oder glänzenden Lack – ganz nach persönlichem Geschmack. Oder man verwendet Klarwachs.
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Über die Autorin
Bastelfrau (Barbara)
Basteln begleitet mich seit meiner Kindheit. 1987 startete ich auf Kunsthandwerkermärkten, 1991 eröffnete ich den Laden Die Duft- und Malstube. Später gab ich große Bastelkurse auf Campingplätzen – teils mit über 100 Teilnehmer*innen – und erhielt den Namen Bastelfrau. Heute betreibe ich bastelfrau.de mit unabhängigen Anleitungen. Veröffentlicht habe ich zwei Kreativbücher beim Frech Verlag, ein Buch beim Christopherus Verlag und die Bastelzeitschrift Bastelfrau mit dem Verlag Kindermedien. Außerdem präsentierte ich Bastelideen in Volle Kanne Susanne (ZDF) und im Kinderkanal. Mehr erfährst du auf meiner „Über mich“-Seite.