Eine Laterne aus Teebeuteln ist eine schöne Möglichkeit, gebrauchte Teebeutel noch einmal kreativ zu verwenden. Mit feinen Gräsern, Farn oder Blüten wird das dünne Papier zum Naturpapier. Zwei schmale Papierringe geben der Laterne Halt, während ein LED-Teelicht das Pflanzenmotiv von innen zum Leuchten bringt.
Wer also ein schönes, filigranes Upcyclingprojekt sucht, wird bei unserer Laterne aus Teebeuteln fündig, bei der das zarte, durchscheinende Papier besonders schön zur Geltung kommt. Für eine Laterne werden entweder zwei vorbereitete Teebeutel nebeneinander zusammengesetzt oder ein Teebeutel quer verwendet. Das hängt von der gewünschten Größe ab. Gerade wenn du zwei Teebeutel aneinander klebst entsteht genug Breite, damit sie sich über ein LED-Teelicht stellen lässt. Wer mehrere Laternen bastelt, kann die Teebeutel unterschiedlich hoch zuschneiden und daraus eine kleine Gruppe gestalten.
Inhalt
Gestaltung der Laterne aus Teebeuteln
Besonders schön wird die Teebeutel-Laterne, wenn das Papier vorher mit feinen Pflanzenteilen gestaltet wurde. Wie sich solches Naturpapier herstellen lässt, erfährst du in unserer Anleitung „DIY Naturpapier aus gebrauchten Teebeuteln und Blüten – nachhaltig kreativ„. Für die Laternen eignen sich vor allem filigrane Gräser, Farnspitzen, feine Stängel und einzelne Blütenblätter. Im Licht wirken sie wie kleine Silhouetten.
So bekommt die Laterne aus Teebeuteln ihre Form
Damit die Laterne rund bleibt und sicher steht, bekommt sie oben und unten einen schmalen Stabilisierungsring. Dafür kann man zum Beispiel einen Streifen aus einer Klopapierrolle verwenden. Der Ring lässt sich innen einkleben und bleibt fast unsichtbar. Er kann aber auch außen sitzen und gleichzeitig als dekorativer Abschluss dienen. Alternativ eignen sich Kraftpapier, Tonkarton oder andere feste Papierstreifen.
Der obere Ring ist auch für eine Aufhängung praktisch. Die Löcher für die Schnur können durch Papier und Ring gestochen werden. Dadurch wird das empfindliche Teebeutelpapier entlastet und reißt nicht so leicht ein.
Kleben, aufstellen und beleuchten
Zum Verbinden der Teebeutel und Befestigen der Pappringe eignet sich schmales doppelseitiges Klebeband aus dem Kartenbastelbereich. Es haftet allerdings nicht auf jeder Klopapierrolle zuverlässig. Manche Recyclingpappen sind rau oder sehr saugfähig. Dann ist Papier- oder Bastelkleber die bessere Wahl. Während des Trocknens können Büroklammern oder kleine Klammern die Teile zusammenhalten.
Einen Boden braucht die Laterne aus Teebeuteln nicht. Sie bleibt unten offen und wird über ein LED-Teelicht gestellt. Vor dem Basteln sollte geprüft werden, ob der Durchmesser groß genug für das Licht ist. Echte Kerzen sind natürlich nicht für die Laterne aus Teebeuteln geeignet, da Teebeutelpapier und Pappe brennbar sind.
Das erwartet dich im Mitgliederbereich
Im Mitgliederbereich findest du die vollständige Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Teebeutel-Laterne. Ich zeige dir, wie du zwei vorbereitete Teebeutel zu einer ausreichend breiten Fläche verbindest, die passende Höhe festlegst und die Stabilisierungsringe oben und unten einsetzt. Außerdem erfährst du, wie du die Ringe innen oder sichtbar außen befestigst, was du tun kannst, wenn doppelseitiges Klebeband auf der Pappe nicht hält, und wie sich die Laterne sicher über ein LED-Teelicht stellen oder mit einer Schnur aufhängen lässt. Dazu gibt es Tipps für unterschiedliche Höhen und für besonders filigrane Pflanzenteile, die im Licht schön zur Geltung kommen.
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Fazit
Durch unterschiedliche Höhen, verschiedene Pflanzenmotive und sichtbare oder versteckte Stabilisierungsringe lässt sich jede Laterne aus Teebeuteln etwas anders gestalten. Besonders schön wirken mehrere Teebeutel-Laternen als kleine leuchtende Gruppe. Wenn du noch mehr Anregungen haben möchtest, kann ich dir unseren Artikel „Basteln mit Teebeuteln“ auf Upcycling-basteln.de empfehlen. Dort geht es zwar nicht um eine Laterne aus Teebeuteln, sondern du findest dort weitere 10 weitere Anregungen fürs Teebeutelbasteln.
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Über die Autorin
Bastelfrau (Barbara)
Basteln begleitet mich seit meiner Kindheit. Was danach kam, liegt schon lange zurück, noch im letzten Jahrtausend: 1987 startete ich auf Kunsthandwerkermärkten, 1991 eröffnete ich den Laden Die Duft- und Malstube. Später gab ich große Bastelkurse auf Campingplätzen – teils mit über 100 Teilnehmer*innen – und erhielt den Namen Bastelfrau. Ich veröffentlichte zwei Kreativbücher beim Frech Verlag, ein Buch beim Christopherus Verlag und die Bastelzeitschrift Bastelfrau mit dem Verlag Kindermedien. Einmalig durfte ich meine Bastelideen auch im Fernsehen zeigen, bei Volle Kanne Susanne (ZDF) und im Kinderkanal. Das war eine ereignisreiche Zeit. Heute unterstütze ich meine Tochter, die in meine Fußstapfen tritt – ganz ohne Druck, einfach aus Spaß an der Freude.
Mehr erfährst du auf meiner „Über mich“-Seite.
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