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Strickmuster: Spaliermuster

Gespeichert von Bastelfrau am 28 Oktober 2019
Strickmuster: Spaliermuster

Obwohl dieses Muster aus drei Musterreihen besteht, muss man sich nicht wirklich viel merken. Das bedeutet, dass man sich beim Stricken nicht großartig konzentrieren muss. Allerdings - ein bisschen natürlich schon.

 

 

Und so wird's gemacht:

1. Reihe: rechts
2. Reihe: *1 Masche rechts, 1 Masche links* bis zum Ende der Reihe wiederholen.
3. Reihe: Die Maschen so stricken, wie sie erscheinen
4. Reihe: Das Muster in der 1. Reihe wieder aufnehmen.

 

So einfach ist es, ein schönes Strickmuster ohne große Schwierigkeiten zu stricken.

 

Eine Variation ist es, die ersten beiden Reihen rechts zu stricken. Das Muster wird dann so gestrickt:

1. Reihe: rechts
2. Reihe: rechts
3. Reihe: *1 Masche rechts, 1 Masche links* bis zum Ende der Reihe wiederholen.
4. Reihe: Die Maschen so stricken, wie sie erscheinen
5. Reihe: Das Muster in der 1. Reihe wieder aufnehmen.

 

Das fertige Muster sieht dann so aus:

spalierm.jpg

 

Die Maschenprobe

Wenn dir die genaue Größe deines Strickstücks wichtig ist, solltest du unbedingt eine Maschenprobe machen.
An Hand der Maschenprobe kannst du erkennen, wie viele Maschen du aufnehmen und wie viele Reihen du mit der ausgewählten Wolle stricken musst, um die richtige Größe zu erhalten. Dafür musst du einfach nur zählen, wie viele Maschen du für eine Breite von 10 cm benötigst und wie viele Reihen für eine Höhe von 10 cm.
Auf der Banderole der Wolle ist meist die Maschenprobe aufgedruckt. Wenn deine Probe breiter wird, musst du entsprechend weniger Maschen anschlagen, wird sie schmaler, dann natürlich mehr Maschen. Bei der Höhe ist es das gleiche.

 

Ich stricke und häkel zur Zeit viele Küchentücher und Waschlappen. Da diese Tücher nicht sehr groß sind, habe ich gleichzeitig eine Maschenprobe und einen Waschlappen. Diese vielen Maschenproben sind wichtig, weil Muster die Breite und Höhe eines Strickstücks sehr beeinflussen können.

Durch die selbst gemachten Strick- und Häkeltücher habe ich nun Maschenproben von vielen verschiedenen Mustern. So habe ich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, denn ich habe absolut keine Lust, die Maschenproben wieder aufzuribbeln. Auf der anderen Seite wüsste ich nicht, was ich mit den vielen kleinen Strickläppchen anfangen sollte.  Außerdem habe ich Vorlieben für bestimmte Wollsorten. Also stricke ich die Maschenprobe lieber etwas größer und schlage dafür meist 50 Maschen an. Dadurch erhalte ich Maschenproben, die ungefähr Waschlappengröße haben.
Allerdings: Dadurch sind meine Küchentüchlein und Waschlappen natürlich unterschiedlich groß. Aber wirklich stören tut mich das nicht. Sie sollen ja auch gebraucht werden und dienen nicht als Anschauungsobjekte.