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Encaustic



Encaustic ist eine sehr einfache Technik. Daher erzielen auch Anfänger auf Anhieb sehr schöne Ergebnisse. Gleichzeitig kommen aber auch diejenigen, die malen können auf ihre Kosten - denn je nach verwendeten Gerätschaften, handelt es sich um eine Technik, die für alle interessant ist. Christel Krones, Encaustic-Expertin zeigt hier die ersten Schritte in die Encausticmalerei.

Zuerst wird der Himmel gemalt. Dafür das Papier im Hochformat vor sich hinlegen, das Wachs auf das obere Drittel des Maleisens auftragen und dann das Maleisen langsam von oben nach unten über das Bild ziehen.

 

Nun wird die linke Seite des Maleisens mit Braun von oben nach unten bestrichen. Dann werden 1-2 Grüntöne aufgetragen.

Das Maleisen wird quer an der Kante des Himmels angesetzt und von rechts nach links in einer leichten Wiegebewegung gezogen (bis zum Ende des Blattes).

Die gleiche Bewegung wird dann wieder von rechts nach links und noch einmal von links nach rechts gemacht.

Dadurch ergeben sich Täler.

Tragt die gewählten Farben für die Büsche aufs Maleisen auf und stellt dieses dann auf den Teil der Karte, auf dem ihr Büsche haben wollt. Dann hebt das Maleisen senkrecht wieder ab. Durch die Sogwirkung entstehen filigrane Muster, die aussehen wie Büsche.

 

Steine und Wege malen

Mit einem Schabespachtel schabt ihr - am besten an einer brauen oder grauen Fläche - etwas Wachs weg. Dadurch entfernt ihr das Wachs und es entsteht gleichzeitig einer kleiner erhabener Rand, der das ganze wie einen Stein wirken lässt. Wenn ihr jetzt noch einen Grashalm über den Stein malt, wirkt das Ganze noch natürlicher.

 



Wasser und Seen

Soll im unteren Drittel (oder wo auch immer) ein See entstehen, wird blaue Farbe mit Klarwachs aufgetragen und sehr leicht und schnell von rechts nach links aufgetragen. Merke: das Maleisen wird wieder quer an die untere Kante des letzten Farbauftrages angesetzt.

Gräser und Sträucher

Mit der Spitze des Maleisens wird für die Gräser leicht in die vorhandene Farbe getupft. Dabei wird die Karte ständig hin und her bewegt, da Gräser niemals nur in einer Richtung stehen dürfen.

Für Sträucher wird die Maleisenspitze gerade angesetzt und leicht nach rechts oder links geneigt, damit sich die Blattformen entwickeln können. Auch bei den Blättern wird das Bild ständig hin und her bewegt. Die Sträucher können bis in den Himmel reichen.

Tipp: Niemals die genaue Mitte nehmen, da dann das Bild sonst geteilt würde.

Schilf und Gräser malen

Wenn ihr Gräser oder Schilf malen wollt, tragt ihr wieder Farbe aufs Maleisen auf und setzt es auf der Karte seitlich an, so dass nur die Kante des Eisens die Karte berührt. Zieht das Maleisen nun in Richtung eures Himmels. Das flüssige Wachs wird durch die Kante des Eisens mit nach oben gezogen. Wenn ihr das Maleisen in einem sanften Bogen nach rechts oder links führt, biegt sich das Schilf oder das Grass in diese Richtung.

Vögel malen

Auf die Maleisenspitze etwas schwarzes Wachs geben und damit einen kleinen Bogen nach links ziehen. Vom Ansatzpunkt noch ein kleiner Bogen nach rechts und schon fliegt ein Vogel durch eurer Bild.

Blüten und Blumen malen

Gebt etwas Wachs direkt auf die Spitze des Maleisens und setzt damit oben auf einen Grashalm einen andersfarbigen Punkt. Durch mehrere Punkte entsteht eine Blüte. Wenn Ihr die Punkte rechts und links neben den Grashalmen versetzt anbringt, erhaltet ihr z.B. einen Fingerhut.

Abschließende Arbeiten

Wenn die Karte fertig ist, wird sie mit einem weichen Tuch poliert.

Sollten euch eure Bilder nicht auf Anhieb gefallen, seht sie euch eine 1/2 Stunde später noch einmal an. Dann könnt ihr wahrscheinlich gar nicht mehr glauben, dass ihr das gemalt habt. Das weiß ich übrigens aus eigener Erfahrung.

Eingefügt in eine Passepartoutkarte sieht das Ganze noch toller aus.

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