Duftkerzen selber machen – in 5 Minuten

Duftkerzen selber machen ist einfach und geht schnell. Man muss sich also nicht unbedingt welche kaufen, sondern macht sie einfach selbst – und das nicht nur, wenn man sich die Kerzen selbst gießt. Auch aus jeder ganz normalen Kerze lässt sich in wenigen Sekunden eine Duftkerze machen.

Duftkerzen selber machen

Wenn du Kerzen gießt, gibst du einfach etwas ätherisches Öl oder Duftöl in das flüssige Kerzenwachs – bevor du es in die Kerzengießform füllst. Allerdings darf das Wachs dabei nicht zu heiß sein, sonst verfliegt der Duft sofort wieder. Du musst es also etwas auskühlen lassen, bevor du das Öl hinzufügst. 

 

Kann man aus Wachsresten Duftkerzen selber machen?

Wenn du Kerzen aus Kerzenreste gießt, kannst du diese genauso beduften wie Kerzen aus reinen Wachsarten. Du benötigst dafür auch keine speziellen Kerzengießformen. In unserer Bastelanleitung “Resteverwertung – Kerzen gießen aus Wachsresten” haben wir als Gießform eine Chipsdose verwendet.

Und falls du mehr Tipps fürs Kerzengießen benötigst, dann wirst du vielleicht bei unseren Tipps und Tricks fürs Kerzengießen fündig.

 

Fertige Kerze beduften

Die Kerze anzünden und brennen lassen, bis das Wachs oben etwas geschmolzen ist. Dann die Kerze ausblasen und einige Tropfen Duftöl in das flüssige Wachs geben. Dann die Kerze wieder anzünden.

Achtung!
Die Kerze muss unbedingt ausgeblasen werden. Gibt man das Duftöl in die brennende Flamme, ist das Unglück vorprogrammiert, denn Duftöle und ätherische Öle sind brennbar, so dass es unter Umständen eine Stichflamme geben kann.

 

Kann man für Duftkerzen auch Parfümölkonzentrate verwenden?

Statt ätherischem Öl oder Duftöl kann man auch Pafürmölkonzentrate verwenden, die eigentlich dazu gedacht sind, Parfüme zu imitieren. Die damit bedufteten Kerzen riechen dann wie teure Parfüme, die man normalerweise für den Körper verwendet. Zu kaufen gibt es diese Öle in der Regel in Onlineshops, die Kosmetik zum Selbermachen verkaufen. Oft gibt es spezielle Parfümöle, die teuren Parfümen nachempfunden wurden, auch auf Trödelmärkten und Stadtfesten zu kaufen.

 

Was ist der Unterschied zwischen Duftöl und Parfümöl?

Leider ist weder der Begriff Duftöl noch der Begriff Parfümöl gesetzlich geschützt, so dass jeder alles unter diesen Sammelbegriffen verkaufen kann. Das, worauf du achten musst, wenn du Kerzen beduften möchtest, ist, dass das Parfümöl ohne Alkohol – also nicht verdünnt – ist. Mit Alkohol verdünnte Öle brennen noch leichter und enthalten natürlich viel weniger Parfüm – der Duft in den Kerzen würde sich also viel schneller verflüchtigen.

 

Ist ätherisches Öl für Duftkerzen besser als Parfümöl?

Ich persönlich mag ätherisches Öl lieber als Parfümöl. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich am liebsten Zitrusdüfte mag und die sind in ihrer natürlichen Form am schönsten.

Aber: Parfümöl muss nicht zwangsläufiger schlechter als ätherisches Öl sein. Es kann sogar komplett aus ätherischen Ölen hergestellt werden. Und auch das synthetisch hergestellte Parfümöl ist nicht unbedingt schlechter – es ist nur anders.  Und man bekommt von Parfümölen nicht generell schneller Kopfschmerzen – es kommt dabei sowohl auf die verwendete Menge, als auch auf die Zusammensetzung der Öle an!

 

Kann man sich Duftmischungen selber machen?

Ja, das ist überhaupt kein Problem. Du kannst Öle beliebig miteinander mischen. Allerdings gibt es keine Gewähr dafür, dass das hinterher auch gut riecht. Du solltest deshalb immer mit kleinen Mengen, also tropfenweise, anfangen. Ich habe hier noch ein paar Anregungen, welche Düfte gut zusammen passen.

 

Kann man sich auch Dufttarts für Duftlampen selber machen?

Auch das ist problemlos möglich. Eine ausführliche Anleitung von Tatjana, der Holzfrau, findest du unter “Dufttarts für Duftlampen selber machen“.

Sicherheit

Wie immer, wenn es um das Basteln mit ätherischen Ölen und Wachs geht, übernehme ich keine Verantwortung für das, was ihr mit den Ölen und dem Wachs macht. Wichtig ist aber generell: Wenn ihr vorsichtig sein, dann passiert auch nichts. Tipps dazu findest du auch unter “10 Tipps für den sicheren Umgang mit ätherischen Ölen“.

Bezugsquellen:

2018-11-13 10:45:29