14. September 2026

Fertige Ausmalbilder: kreative Ideen zum Aufbewahren und Weiterverwenden

fertige-ausmalbilder-titelbild-ausmalbilder auf einem Tisch

Ausmalen macht Spaß, entspannt und lässt sich wunderbar überallhin mitnehmen. Aber was passiert eigentlich danach mit den Bildern? Gerade fertige Ausmalbilder, in denen viel Zeit steckt, sind oft viel zu schade, um sie einfach im Ausmalbuch verschwinden zu lassen. Dabei gibt es zwischen Aufheben und Wegwerfen erstaunlich viele kreative Möglichkeiten.

Ich habe zum Beispiel gerade im Urlaub Ausmalbilder dabei. Das ist eine Beschäftigung, für die man nicht viel braucht und die auch an einem ruhigen Abend wunderbar funktioniert. Nur habe ich zu Hause definitiv nicht genug freie Wände, um jedes gelungene Bild anschließend einzurahmen. Und irgendwann stellt sich zwangsläufig die Frage: Wohin mit den ganzen ausgemalten Bildern?

Fertige Ausmalbilder aufhängen oder sammeln

Wenn ein Bild besonders gut gelungen ist oder eine schöne Erinnerung damit verbunden ist, darf es natürlich einfach ein Bild bleiben. Gerade bei aufwendigen Motiven wäre es manchmal sogar schade, sie sofort zu zerschneiden. Neben dem klassischen Bilderrahmen gibt es Möglichkeiten, die etwas weniger endgültig sind. Auf einem Klemmbrett oder an einer Bilderleiste lassen sich Ausmalbilder regelmäßig austauschen. So kann immer wieder ein anderes Motiv sichtbar werden, ohne dass irgendwann sämtliche Wände vollhängen.

Wer viele Bilder sammelt, kann sie auch in einer Zeichenmappe oder einem großen Ordner aufbewahren. Besonders schön finde ich den Gedanken, daraus mit der Zeit eine Art persönliches Malalbum zu machen. Ein Datum oder eine kleine Notiz auf der Rückseite erinnert später vielleicht daran, dass ein bestimmtes Bild im Urlaub, an einem verregneten Sonntag oder bei einem gemütlichen Abend entstanden ist.

Bei Ausmalbüchern, die man nicht auseinandernehmen möchte, können die Bilder natürlich einfach im Buch bleiben. Das klingt zunächst wenig spektakulär, hat aber einen Vorteil: Nach einigen Jahren lässt sich darin ähnlich blättern wie in einem Skizzenbuch.

Fertige Ausmalbilder als kleine Geschenke

Nicht jedes ausgemalte Bild muss für die eigene Wohnung bestimmt sein. Ein Motiv, das gut zu einer bestimmten Person passt, kann auch verschenkt werden. Dafür muss es nicht unbedingt aufwendig gerahmt sein. Ein Passepartout, eine schöne feste Unterlage oder eine schlichte Klappkarte können schon reichen, damit aus einer Seite aus dem Ausmalbuch ein persönliches Geschenk wird.

Besonders passend finde ich diese Möglichkeit bei Motiven, bei denen man schon beim achtsamen Ausmalen an jemanden denken musste. Ein Blumenbild für eine Gartenfreundin oder ein Tiermotiv für jemanden, der genau dieses Tier liebt, bekommt dadurch noch einmal eine ganz andere Bedeutung.

Ausmalbilder als Geschenkpapier nutzen

Fertige Ausmalbilder als Geschenkpapier benutzen
Du suchst eine bestimmte Bastelidee, Technik oder Vorlage?

Vor allem abstrakte Muster, florale Motive und Mandalas sehen nach dem Ausmalen häufig fast wie bedrucktes Designerpapier aus. Warum sollte man sie dann nicht auch so verwenden? Für große Geschenke reicht ein einzelnes Blatt meistens nicht. Kleine Schachteln, Schmuck, Gutscheine oder andere Kleinigkeiten lassen sich dagegen durchaus darin einwickeln. Bei einem besonders schönen Motiv kann es auch besser aussehen, nur eine breite Banderole daraus zu schneiden und sie um schlichtes Packpapier oder eine kleine Geschenkbox zu legen.

Das hat noch einen weiteren Vorteil: Nicht immer ist das komplette Bild gleichmäßig gelungen. Vielleicht gefallen einem die Farben sehr gut, aber irgendwo ist ein Stift ausgerutscht oder eine Fläche wirkt im Nachhinein doch etwas merkwürdig. Beim Zuschneiden als Geschenkpapier lässt sich genau dieser Bereich einfach aussparen.

Aus kleineren Resten können passende Geschenkanhänger entstehen. Dadurch sieht die Verpackung am Ende gewollt zusammengehörig aus und nicht so, als hätte man lediglich ein altes Bild verwertet.

Ausmalbilder als Designpapier verwenden

Gerade geometrische und abstrakte Ausmalbilder haben noch einen großen Vorteil: Man erkennt nach dem Zuschneiden oft gar nicht mehr, dass sie ursprünglich ein Ausmalbild waren.

Ein schmaler Streifen aus einem Mandala kann beispielsweise ein sehr schönes Lesezeichen ergeben. Besonders praktisch ist dabei etwas festeres Papier. Bei dünnen Seiten aus einem Ausmalbuch kann man den Ausschnitt zunächst auf Karton kleben oder später laminieren.

Auch für selbst gemachte Karten lassen sich ausgemalte Bilder gut verwenden. Statt das komplette Motiv aufzukleben, kann ein interessanter Ausschnitt als Hintergrund dienen. Darüber passen beispielsweise ein Schriftzug, ein ausgestanztes Motiv oder eine kleine Papierdekoration.

Aus einem Ausmalbild eine Karte basteln

Aus ähnlichen Ausschnitten können Umschlagfutter, kleine Papierfähnchen, Anhänger, Buchzeichen oder Verzierungen fürs Scrapbooking und Art Journaling entstehen. Gerade dabei merkt man schnell: Ein Motiv muss als Ganzes gar nicht perfekt sein. Manchmal ist ein kleiner Ausschnitt sogar viel interessanter als das ursprüngliche Bild.

Einzelne Motive ausschneiden und neu verwenden

Bei Ausmalbildern mit klar abgegrenzten Motiven bietet sich eine ganz andere Möglichkeit an. Blumen, Blätter, Schmetterlinge, Tiere, Sterne oder andere Figuren können einzeln ausgeschnitten und anschließend weiterverwendet werden. Auf einer schlichten Grußkarte kann beispielsweise eine ausgemalte Blume plötzlich viel stärker wirken als innerhalb des ursprünglichen Ausmalbildes.

Mehrere ausgeschnittene Motive lassen sich wiederum zu einer neuen Szene oder Collage zusammensetzen.

Auch Geschenkverpackungen, kleine Schachteln, Notizbücher oder Scrapbookseiten können damit verziert werden. Wer gern mit erhöhten Elementen arbeitet, kann ein ausgeschnittenes Motiv zusätzlich mit Abstandsklebepads befestigen. Dadurch wirkt es plastischer.

Nicht jedes Ausmalbild eignet sich allerdings gleich gut dafür. Motive mit einer deutlichen Außenkontur lassen sich wesentlich angenehmer ausschneiden als filigrane Landschaften mit vielen ineinander übergehenden Details. Bei sehr feinen Bereichen kann es schöner aussehen, etwas vom weißen Hintergrund stehen zu lassen, statt sich beim Ausschneiden an jeder winzigen Linie abzumühen.

Bei einem richtig gelungenen Bild kann das Zerschneiden überraschend schwerfallen. Deshalb finde ich es sinnvoll, besonders schöne Ausmalbilder vorher zu fotografieren oder einzuscannen. So bleibt zumindest eine digitale Version erhalten, selbst wenn aus dem Original später Karten, Lesezeichen oder Geschenkverpackungen werden.

Ganze Bilder praktisch weiterverwenden

Platzdeckchen aus einem fertigen Ausmalbild

Manche fertigen Ausmalbilder möchte man weder zerschneiden noch in einer Mappe verstecken. Dann können sie Bestandteil eines Gebrauchsgegenstands werden. Ein größeres Bild lässt sich zum Beispiel laminieren und als kleines Platzset verwenden. Das kann besonders bei Kinderbildern hübsch sein, funktioniert aber genauso gut mit aufwendig kolorierten Mandalas oder floralen Motiven für Erwachsene.

Auch ein Tablett kann eine Möglichkeit sein. Je nach Bauart kann das Bild unter eine transparente Einlage gelegt oder geschützt auf dem Boden des Tabletts befestigt werden. So bleibt das Motiv vollständig erhalten und bekommt trotzdem eine Funktion.

Ähnlich funktioniert es unter einer transparenten Schreibtischunterlage. Dort lassen sich die Bilder sogar regelmäßig austauschen. Wer mehrere schöne Ausmalbilder hat, kann daraus eine kleine wechselnde Sammlung machen, ohne jedes davon dauerhaft an die Wand hängen zu müssen.

Auch die Vorderseite eines Notizbuchs, einer Mappe oder einer Aufbewahrungsbox lässt sich mit einem vollständigen Bild gestalten. Dabei sollte man allerdings darauf achten, ob das Papier für den jeweiligen Zweck stabil genug ist. Dünnes Ausmalpapier kann beim Kleben schnell wellig werden und sieht meist besser aus, wenn es vorher auf einen festeren Untergrund geklebt wird.

Und was passiert mit den kleinen Resten?

Spätestens nach einigen Karten und Lesezeichen liegen wahrscheinlich schmale Streifen und kleine Schnipsel auf dem Basteltisch. Selbst davon muss nicht alles sofort ins Altpapier. Aus größeren farbigen Papierresten lassen sich Geschenkanhänger gestalten oder kleine Verzierungen für Karten ausschneiden. Lange dreieckige Papierstreifen eignen sich je nach Papier sogar zum Rollen von Papierperlen. Aus winzigen schönen Ausschnitten können kleine Collagen entstehen. Natürlich muss nicht jeder zwei Zentimeter große Schnipsel aufgehoben werden. Aber gerade bei intensiv ausgemalten Mustern lohnt sich manchmal ein zweiter Blick, bevor die Reste wegkommen.

Fazit: Fertige Ausmalbilder kreativ weiterverwenden

Ein fertiges Ausmalbild kann eine schöne Erinnerung bleiben, verschenkt werden oder einfach weiter im Ausmalbuch wohnen. Es kann aber genauso gut der Anfang eines neuen Bastelprojekts sein. Gerade Bilder, die nicht unbedingt an die Wand sollen, bekommen auf diese Weise noch ein zweites Leben. Aus einem Mandala wird ein Lesezeichen, aus einem Muster Geschenkpapier und aus einzelnen Blumen entstehen kleine Kartendekorationen.

Vielleicht gefällt mir dieser Gedanke gerade deshalb so gut: Wenn ich aus dem Urlaub irgendwann mit mehreren ausgemalten Seiten zurückkomme, muss ich nicht überlegen, wo ich noch einen freien Platz an der Wand finde. Einige dürfen bleiben, wie sie sind – und aus den anderen kann noch etwas ganz Neues entstehen.

Und natürlich muss man nicht immer erst im Nachhinein überlegen, was aus einem Ausmalbild werden soll. Wer schon eine ganz bestimmte Idee im Kopf hat, kann gezielt nach einer passenden Malvorlage suchen – im Internet gibt es schließlich eine riesige Auswahl an Ausmalbildern.

Die Malvorlagen müssen übrigens nicht auf Papier bleiben: Auch auf Stoff, Holz und anderen Materialien lassen sich viele Motive weiterverwenden – hier findest du noch mehr Ideen, was du mit Malvorlagen alles machen kannst.

Fertige Ausmalbilder weiter verwenden-Titelbild

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Hinweis: Einzelne Bilder in unseren Artikeln können mit Hilfe von KI erstellt worden sein.

2026-09-14 16:50:30